Die 7 besten Tools für Digitale Nomaden

Eine der größten Errungenschaften des Internets ist das ortsunabhängige Arbeiten. Selbstständig zu sein ist damit wesentlich attraktiver geworden, und auch Angestellte haben oftmals die Möglichkeit, die Freiheit der örtlichen Flexibilität auszukosten.

 

Ganz ohne weiteres geht es allerdings doch nicht, von egal wo zu arbeiten. Schließlich braucht man immer noch eine gute Arbeitsumgebung.

Aber keine Panik: Die jahrelangen Erfahrungen und Experimente der Digitalen Nomaden haben zu zahlreichen Tools geführt, die das Arbeiten am Computer so einfach und produktiv wie möglich machen.

 

Hier unsere Empfehlungen:

 

zoom

zoom

Wer nicht im Büro arbeitet, muss dennoch mit anderen kommunizieren. Egal, ob er von zu Hause oder den Bahamas aus arbeitet.

 

Bisher war Skype die Lösung. Mittlerweile gibt es aber auch andere Anbieter. Einer davon istZoom.

 

Der Vorteil von Zoom spiegelt sich vor allem in der Qualität wider. Während bei Skype die Videoqualität schnell nachlassen kann, bleibt das Bild bei Zoom sehr lange glasklar. Da muss die Internetverbindung schon kurz vorm Abreißen sein, bevor auch Zoom aufgibt und das Bild verpixelt.

 

Besonders vorteilhaft ist außerdem das Teilen des Bildschirms. Auch hier überzeugt Zoom mit wesentlich besserer Qualität. Und: Es ist möglich, auf dem Bildschirm zu ‘malen’, sodass man schneller und einfacher deutlich machen kann, über was man eigentlich spricht. Äußerst praktisch bei allen Besprechungen, die ein visuelles Produkt wie etwa eine Webseite oder ein Photo beinhalten.

 

Ein weiterer Pluspunkt: Zoom ist kostenlos.

 

Zumindest im 1-zu-1-Gespräch. Gruppenmeetings sind auf 50 Teilnehmer und 40 min pro Call beschränkt. In den meisten Fällen sollte dies aber ausreichend sein…

 

Dragdis

DragDis

Recherchieren im Internet ist tägliches Brot. Und es gibt ja auch soooooo viele Dinge zu entdecken.

 

Hier schnell was gegoogelt, dort auf einen interessanten Link auf Facebook geklickt, und warte, dass da sieht auch interessant aus!

 

Natürlich kannst du dir nicht alle Links merken und auf einige möchtest du vielleicht später zurückkommen – und lässt alle Tabs offen.

 

Mit dem Ergebnis, dass dein Browser voll von unübsersichtlichen Tabs ist, die es unmöglich machen, effektiv zu arbeiten.

 

Schlaue Leute benutzen gerne Evernote. Allerdings kann das für manche einen Ticken zu kompliziert sein. Die verschiedenen Möglichkeiten, wie man etwas abspeichert und welche Tags man einsetzt können zwar hilfreich sind, verlangen aber auch jedes mal ein Stück Brainpower beim Abspeichern der Webseite.

 

Dragdis hingegen besitzt zwar nicht die Funktion, dass ganze Webseiten abgespeichert werden, dafür aber reicht es, wenn man Links, Bilder, Videos und Co einfach nach rechts in die sich automatisch öffnenden Ordner zieht.

 

Super simpel und übersichtlich.

 

Und Tabs müssen nicht mehr offen stehen. Weil alles gespeichert ist.

 

5 Ordner sind kostenlos, da geht alles rein, wer mehr Ordner braucht bezahlt $5 pro Monat für unendlich viele Ordner.

 

Tyme

Tyme

Wer selbstständig projektbasiert arbeitet, muss seine Zeit tracken. Andernfalls weiß er am Ende nicht, wie viele Stunden er in Rechnung stellen darf.

 

Der etwas beliebtere bzw bekanntere Zeittracker ist Rescuetime und hat den Vorteil, dass man auch sehen kann, womit man seine Zeit eigentlich verbringt. Für manche ein wahrer Productivityboost.

 

Tyme , hingegen ist nicht browserbasiert und konzentriert sich auf die getane Arbeit, nicht die ganzen Ablenkungen.

 

Es ist möglich, Projekte in Unterprojekte aufzuteilen, Deadlines festzulegen und einen Stundenlohn einzugeben. Es ist auch möglich, zu jeder Zeitspanne Notizen zu machen und Zeitspannen im Nachhinein hinzuzufügen.

 

Der größte Pluspunkt ist aber das Design.

 

Tyme schafft es, die Statistiken (also wann man mit was wie lange beschäftigt war) absolut übersichtlich, klar und dabei wunderschön zu präsentieren.

 

Wer also nach einem Zeittracker sucht, der einfach zu handhaben ist, alle notwendigen Funktionen besitzt und dabei mit einem schönen Design aufwartet, das Lust auf Arbeit macht, der liegt bei Tyme richtig.

 

Einziges Problem: Tyme funktioniert nur auf Apple-Produkten…

 

Kostenpunkt: Einmalig $14.99

 

Trello

Trello

Trello ist ein super Tool für alle Projekte, die einen Workflow benötigen.

 

Die Bedienung ist denkbar einfach.

 

Die einzelnen Tasks werden als ‘Karten’ erstellt, die je nach Bearbeitungsstand in die verschiedenen Spalten verschoben werden.

 

Gruppenarbeit ist hier ausdrücklich willkommen. Man kann andere Leute einladen und so die einzelnen Aufgaben verteilen – weiß aber gleichzeitig immer, was wer gerade macht und was als nächstes anfällt.

 

Katharina Lewald, Online-Marketing-Expertin, schreibt daher auch: Das beste Tool für To do-Listen aller Zeiten!

 

Ebenfalls kein Problem sind übrigens Kommentare – und eine Verbindung zu Google Drive ist auch gegeben, wenn man will.

 

Außerdem von Vorteil: Trello funktioniert auch auf dem Smartphone.

 

Kostenpunkt: Kostenlos.

 

FastBill

FastBill

Wer Rechnungen schreiben muss, kann dies entweder manuell tun – oder er benutzt FastBill .

 

Fastbill ist eines der erfolgreichsten deutschen Startups und trumpft nicht nur mit schicken Rechnungsvorlagen und Integrierung zu PayPal, sondern lässt einen auch eine Kundenkartei anlegen. So geht alles noch viel schneller.

 

Denn auch wenn Rechnungen schreiben an sich toll ist (hey, es gibt Geld!), so nehmen gerade diese alltäglichen Aufgaben doch eine Menge Zeit in Anspruch. Zeit, die man anders verbringen kann.

 

Außerdem toll: Die gesamte Buchhaltung wird auf dem Dashboard übersichtlich aufgelistet. Und: Der Monatsreport kann per Knopfdruck an den Steuerberater weitergeleitet werden.

 

Kosten: Der erste Monat ist kostenlos, danach gibt es Packetpreise gestaffelt von 5 Euro bis 49 Euro pro Monat.

 

Meshville

Meshville

Wer viel unterwegs ist, braucht am jeweiligen Aufenthaltsort einen guten Arbeitsplatz. Hotels haben zwar meist Wlan, aber mal ehrlich: Besonders gut ist das in der Regel nicht.

 

Und einsam im Hotelzimmer zu sitzen und vor sich hin zu arbeiten ist auch nicht jedermanns Sache.

 

Darum zieht es immer mehr örtlich Ungebundene in Coworking Spaces. In Coworking Spaces hat man nämlich außer einer guten Arbeitsumgebung auch Kontakt zu anderen – und kann so ganz nebenbei networken und qualitative Kontakte knüpfen, aus denen so manches mal ein neuer Auftrag entsteht.

 

Da es recht umständlich ist, in jedem neuen Coworking Space einen neuen Vertrag abzuschließen, kann man bei Meshville ganz einfach spontant entscheiden, in welches Space man gehen will, und die Sache ist geritzt.

 

Die Kosten variieren je nach Coworking Space.

 

drop scan

Dropscan

Was passiert mit der Post, wenn man länger unterwegs ist?

 

Früher hätte man den Nachbar seines Vertrauens gebeten, den Briefkasten zu leeren und einem bei wichtigen Nachrichten Bescheid zu geben.

 

Das muss heutzutage nicht mehr sein!

 

Drop Scan vergibt eine reale Postadresse, an die der gesamte Briefverkehr geht.

 

Die Briefumschläge werden eingescannt, wobei man dann selbst entscheiden kann, ob der jeweilige Brief geöffnet und eingescannt, an einen weitergeleitet oder vernichtet werden soll.

 

Et voila, die gesamte Post ist digital und nicht mehr davon abhängig, dass man sich demnächst zu Hause blicken lässt, um auf wichtige Nachrichten antworten zu können!

 

Damit ist diese Liste unserer Vorschläge beendet.

 

Es gibt noch unzählige andere Tools, die super sind. Welche sind eure Lieblinge? Schreib einen Kommentar und lass es uns wissen!

 

Text von Hannah Schmitt-Samuels.