AULA x space – Der erste österreichische Coworking-Space auf MESHVILLE

MESHVILLE international 

Wir freuen uns, unseren ersten österreichischen Coworking Space auf MESHVILLE anbieten zu können. Das “AULA x space” in Graz.

Vielen Dank an Rene Gradwohl!

 

Produktentwicklungszentrum & Österreichs erster Flat-Rate-Arbeitsplatz

AULA x space in Graz-Eggenberg: Alles vorhanden für kreative Köpfe

 

Mit dem AULA x space hielt vor kurzem in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kirchlichen Pädagogischen Akademie (Pädak) in Graz-Eggenberg eine Institution Einzug, die in dieser Form österreichweit einzigartig ist. Der AULA x space (kurz AULA) fungiert einerseits als Dienstleister, andererseits stellt er ein entsprechendes Raumangebot mit voll ausgestatteten Arbeitsplätzen und High-Performance-Infrastruktur zur Verfügung.

AULA bündelt Produktdesign, Nutzungserlebnis und Prototypenerstellung mit Veranstaltungen, Workshops und Netzwerkaktivitäten an einem architektonisch wertvollen und somit den Anforderungen entsprechenden Ort.

 

Zwei Schienen

Der AULA x space, als Nachhaltigkeitszentrum mit ONR Zertifizierung für Nachhaltigkeit konzipiert, basiert auf zwei Schienen:

 

  • Co-Working Space

In der rund 320 Quadratmeter großen ehemaligen Aula der Pädak, die völlig neu adaptiert wurde, stehen 36 hochwertig ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung, die flexibel monatsweise und längerfristig angemietet werden können. In der Monatsmiete von 275 Euro (durch die Stadt Graz bis zu 125 Euro gefördert) sind ein fixer Arbeitsplatz rund um die Uhr, unlimitiertes Glasfaser Internet/Wlan/Lan, Verwendung von Drucker, Scanner, Fax und Plotter (fair use, also branchenübliche Verwendung), die Benützung von Telefonkabinen, kleinen Beratungs- und großen Konferenzräumen, einer Ruhelounge, eines Ateliers, eines Fotostudios, sowie Umkleidekabinen und Duschen inkludiert. Außerdem kann jeder Unternehmer am AULA x space per Firmenadresse samt Firmenschild angemeldet sein, hat seinen eigenen Briefkasten und die Betreuung durch eine gemeinsame Empfangsdame. Auch die Betriebskosten und die Reinigung sind in der Miete enthalten. Ein Schnuppertag, um alle Angebote auszuprobieren, ist übrigens kostenlos.

 

René Gradwohl, einer der beiden Geschäftsführer: „Unsere großzügigen Seminarräume sind zu moderaten Preisen auch für externe Unternehmen und Privatpersonen buchbar. Sind diese nicht belegt, können sie von jedem Nutzer stand by genützt werden. Außerdem sind wir mit unserer Flat Rate ohne versteckte zusätzliche nachträgliche Kosten nicht nur die einzige derartige Einrichtung unter den mehr als 30 in Graz, sondern auch bundesweit. Mit unserer Buchungslage sind wir über Plan, die Hälfte unserer Coworker-Plätze ist bereits vergeben, wir dürfen laufend auf Veranstaltungen in unseren Räumlichkeiten verweisen.“

 

Das Fotostudio mit eigenen Räumen für Visagistin, Models und Präsentationsstücke (z. B. Kleider) ist für Fotografen (halb-)tageweise buchbar. Das Fotostudio steht den Coworkern kostenlos zur Verfügung.

 

Ein Coffee-Point im Foyer wird vom renommierten Grazer Kaffee-Unternehmen J. Hornig werktags von 08:00 bis 18:00 Uhr, betreut.

 

 

  • Dienstleistungen

„Von der Idee bis zur Marktreife“ lautet die Philosophie, welche vom AULA x space auf dem Gebiet seiner Dienstleistungen angeboten wird. „Dabei verfolgen wir eine offene Distributionspolitik und vereinigen somit Entscheidungen und Maßnahmen, welche darauf abzielen, geeignete Güter vom Ort ihrer Entstehung bis zum Endkunden zu bringen. Wir sehen uns als Inkubator für junge Unternehmer und bieten Unterstützung vom Produktdesign über das Engineering und Produkttests bis zur Nutzung gemeinsamer Distributionskanäle“, sagt Geschäftsführer Jörg Kahlbacher.

 

Der AULA Designer Pool umfasst bereits 36 Designer, die Mitglieder stammen aus Österreich, Deutschland, Italien, Schweden, Kanada und den USA.

 

Angebote auch für Externe/Anlaufstelle für Kreative

Nicht nur für die Nutzer des AULA x space sondern für alle Interessenten werden zusätzlich Netzwerktreffen, Coachings, Seminare und Workshops, auch in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Internationalisierungscenter Steiermark (ICS), der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG), Creative Industries Styria (CIS), creativwirtschaft (WKO) oder der Stadt Graz, angeboten.

 

Der AULA x space sieht sich als Anlaufstelle für Unternehmer aus den Bereichen Kreativwirtschaft, Design und Architektur. Kahlbacher: „Wir werden aber sicherlich nicht nein sagen, wenn eine Werbeagentur oder ein Bauunternehmer unser Angebot eines virtuellen Büros und damit entstehende Synergieeffekte nützen möchte.“

 

Die Entstehungsgeschichte

Jörg Kahlbacher, der hervorragende Geschäftskontakte nach China besitzt, hatte „schon immer die Idee im Hinterkopf, in Graz, der UNESCO-City of Design, eine Art Produktdesignstudio einzurichten“. Als für die Räumlichkeiten der ehemaligen Pädak ein Nachnutzer gesucht wurde, sah er dort den idealen Standort für ein FabLab, also eine Produktionsstätte für Kreative. „Wir können mit der AULA auf einen großen Designerpool und potenzielle Subdienstleister zurückgreifen.“

 

Hintergrund dessen ist Kahlbachers und Gradwohls Beteiligung an der bzw. Geschäftsführung der AULA-Mutterfirma DirectGoods GmbH Österreich. „Diese Gesellschaft gibt es auch in Hongkong, London, der Schweiz und Deutschland, wir haben sie in Österreich im Oktober 2014 gegründet.“

 

DirectGoods arbeitet sowohl mit qualifizierten Lieferanten aus Asien, wie auch mit Architekten, Designern und Tischlern aus Europa. Kahlbacher: „Wir sind eine Plattform für Design und bieten die allerneuesten Trends aus der ganzen Welt. Unsere Produkte kommen direkt ab Werk oder Designlabel. Und wir bieten auf www.directgoods.at auch Einzelmöbel für private und gewerbliche Zwecke an.“

 

Direkt verkaufen heißt für DirectGoods auch, dass der Lieferant bzw. das Designlabel automatisch einen höheren Anteil am Deckungsbeitrag erhält – nicht wie bei vielen anderen Plattformen, bei denen die Margen in groß angelegte Marketingkampagnen verschwinden. „Bei uns arbeiten die Gründer selbst in der Kundenbetreuung“, erklärt Kahlbacher weiter.

 

Im April 2015 war DirectGoods auf der „Salone del Mobile“ in Mailand vertreten. „Ein chinesisches Unternehmen hat uns danach beauftragt, Vorschläge für eine Produktfamilie von Boden-,  Decken- und  Tischleuchten  zu  designen.“  Dies geschah offenbar  zur großen Zufriedenheit des Auftraggebers – bei der International Lighting Fair in Hongkong Ende Oktober 2015 präsentierten Kahlbacher und Gradwohl die Prototypen.

 

Auf Design legt man im AULA in jeder Hinsicht großen Wert – selbst die Möblierung des AULA Sonnendecks, gestaltet durch Armin Pichler (www.meapivisions.com), läuft als Kunstprojekt. Ab Mai kocht außerdem “Die Zettel”, also ORF-„Frisch gekocht“-Köchin Sabine Zettl, im AULA x space (http://www.diezettl.at/).

 

Mittlerweile hat AULA hat die ersten Konsumprodukte für den Handel fertiggestellt (Vogelhaus, Kerzenständer, Gelsenhäuschen, Gartenzwerg), die auf der diesjährigen 119th China Import and Export Fair  in Guanzhou (15. April – 5. Mai) ausgestellt werden. Im Zuge dessen wird auch ein Kooperationsvertrag mit  der chinesischen Designuniversität Suzhou unterzeichnet.

 

 

Weitere Infos unter

www.aula.space

www.aula.design

https://meshville.de/space/126